Schufa Baufinanzierung
Was ist die Schufa und wie gestalten sich deren Aufgaben?

Bei der Schufa Holding AG, kurz Schufa genannt, handelt ist sich um ein von den kreditgebenden Unternehmen getragenes, privatwirtschaftliches, deutsches Kreditbüro, welches sich zu Aufgabe gemacht hat, seinen Vertragspartner vor eventuellen Kreditausfällen zu schützen. Des Weiteren soll die Schufa laut eigener Aussage zum Schutz der Kreditnehmer vor einer möglichen Überschuldung beitragen. Für diesen Zweck speichert die Schufa die Daten von Kreditnehmern, welche sie in der Regel von den entsprechenden Kreditinstituten und aus zahlreichen anderen Quellen, wie beispielsweise den Schuldnerverzeichnissen der verschiedenen Amtsgerichte bezieht. Aufgrund des Datenschutzgesetzes wird hierfür die Einwilligung des Kreditnehmers benötigt.
Für eine Baufinanzierung muss der Kreditnehmer einer Schufa-Abfrage zustimmen.
Da es sich bei der Kreditsumme für eine Baufinanzierung zumeist um recht hohe Beträge handelt, muss der Kreditnehmer für die Gewährung des Kreditantrags in den meisten Fällen einer Schufa-Abfrage zustimmen. Sollte der Kreditnehmer bereits einen positiven Schufa-Eintrag besitzen, kann dies zu Problemen bei der Gewährung des Kreditantrags führen. Ein Schufa-Eintrag kann beispielsweise durch einen bereits laufenden Kredit oder auch durch eine von dem Kreditnehmer bei einem Amtsgericht abgegebenen eidesstattlichen Erklärungen entstehen.
Bei einer positiven Schufa kann das Kreditinstitut den Kreditantrag ablehnen oder weitere Sicherheiten vom Kreditnehmer verlangen.
Im Falle einer positiven Schufa-Abfrage kann das Kreditinstitut den Kreditantrag für die Baufinanzierung ohne Angabe eines bestimmten Grundes abgelehnt oder zusätzliche Sicherheiten für die Gewährung des Kreditantrags verlangen.
